Globetrotter

Die Globetrotter der Vorgebirgsschule

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Die Globetrotter-Gruppe besteht seit dem Schuljahr 2004/2005. Seit ihrer Gründung wurden folgende Fahrten durchgeführt: Drei Flugreisen nach Mallorca, drei Pferde-Freizeiten für Schülerinnen und Schüler mit komplexen Behinderungen ins Emsland (in enger Kooperation mit dem Robert-Wetzlar-Berufskolleg), sowie eine Schnee-Ski-Freizeit nach Südtirol. 

Die Gruppe möchte mit den Angeboten erreichen, dass sich unseren Schülerinnen und Schülern je nach individuellen Voraussetzungen und Interessen neue Erfahrungshorizonte durch die Begegnung mit fremden Kulturen, fremden Sprachen, anderen Ernährungsgewohnheiten, außergewöhnlichen Landschaften, wie z. B. das Meer oder die Berge eröffnen. Auch die Erfahrung, über eine längere Zeit außerhalb der vertrauten Bezugswelt und in engem Kontakt zu Mitschülern und schulischen Bezugspersonen zu verbringen und z. B. als Schüler mit komplexer Behinderung völlig neue, sehr individuelle Umwelt- und auch soziale Erfahrungen machen zu können, ist Ziel dieser, als Ergänzung zu den Klassenfahrten gedachten, Schulfahrten. Ein weiteres Anliegen dieser Fahrten ist es, vielfältige und neue Integrationserfahrungen zu ermöglichen, die sich positiv auf das Selbstbewusstsein und die Selbständigkeit unserer Schülerinnen und Schüler auswirken sollen.

Die Auswahl der Reiseziele und Inhalte orientiert sich an den speziellen Fähigkeiten, Bedürfnissen und Interessen unserer Schülerinnen und Schüler. Die für jede Fahrt klassenübergreifend, aber nach Möglichkeit homogen zusammengestellte Schülergruppe bestimmt somit aufgrund ihrer Zusammensetzung das jeweilige Reiseziel und auch die inhaltliche Gestaltung des Aufenthalts.

Als vorbereitende Maßnahme kann je nach Schülergruppe, Ziel und inhaltlicher Ausgestaltung eine Schüler-Arbeitsgemeinschaft gegründet werden, um sich als Reisegruppe zu finden und spezielle Aspekte der Fahrt aufzu-greifen und zu thematisieren.

Sämtliche Fahrten stießen bereits in der Planungsphase besonders bei den Schülerinnen und Schülern, aber auch bei den Eltern und Mitarbeitern der Wohnheime auf großes Interesse. Das Feedback im Anschluss an die Fahrten war durchweg positiv und die Identifikation mit dieser Initiative ist auch noch lange über die Fahrten hinaus vielfältig erkennbar.

Das gesamte Kollegium trägt dieses Angebot mit und unterstützt die Phasen der Fahrten mit veränderten Stundenplänen und flexiblen Klassenzusammensetzungen.

Neben der Vorbereitung, Planung, Durchführung und Nachbereitung der Fahrten versucht die Gruppe bei der Finanzierung der Maßnahmen aktiv mitzuhelfen. Die Finanzierung der Fahrten stellt dabei meist die größte Herausforderung für die Globetrotter-Gruppe dar. Die erste Mallorca-Fahrt wurde von „Aktion Mensch“ mit einer Spende unterstützt. Bei den anderen Fahrten waren und sind Spendenaufrufe, Infostände, entlohnte Arbeitseinsätze und Verkaufsaktionen innerhalb und außerhalb der Schule, auf den Schulfesten und bei Dorffesten in der Gemeinde sehr hilfreich. Ohne diese zusätzlichen Aktivitäten außerhalb der Schulöffnungszeiten und die tatkräftige Unterstützung durch die Eltern, könnte dieses Projekt perspektivisch nicht weiter realisiert werden.

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