Die Globetrotter

Jedem Schüler der Vorgebirgsschule soll im Laufe seiner Schulzeit zumindest eine "außergewöhnliche Reise" ermöglicht werden - das ist das Ziel der Globetrotter-Gruppe.

Einzelheiten zum Konzept - und das Spendenkonto - finden Sie hier im Flyer.

 

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Der Urlaubsbericht

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Am Mittwoch, den 24. September 2014, war es wieder soweit: Die Globetrotter machten sich zum 3. Mal auf den Weg nach Mallorca. 8 Mädchen und 4 Jungs im Alter von 14 bis 18 Jahren wurden von Frau Will, Frau Bäcker, Frau Paulik, Herrn Simon-Pielhau und Lukas Fröhlich auf diese abenteuerliche Reise begleitet. Treffpunkt für alle war der Flughafen Köln/Bonn um 3.00 Uhr in der Nacht. Trotz Müdigkeit war bei allen Beteiligten eine sichtliche Aufregung zu spüren. Das Flughafenpersonal hatte dafür wenig Verständnis und zeigte sich uns als Gruppe gegenüber eher unfreundlich. Da kam die besondere Überraschung durch den nächtlichen Besuch am Flughafen von Frau Konermann und Herrn Rittershaußen, der mit sichtlichem Wehmut dem finalen Endspurt nachtrauerte, uns allen gerade sehr entgegen. Wie gerne wäre auch Herr Rittershaußen bei dieser Reise wieder dabei gewesen. Solidarisch trug er wie wir alle unser Motto-T-Shirt und wünschte uns eine gute Reise. Um 5.00 Uhr morgens hob dann unser Flugzeug ab, was einigen Schülern ein mulmiges Gefühl bereitete, da sie noch nie zuvor geflogen waren und dann noch völlig übermüdet dieser Herausforderung standhalten mussten.

Letztlich waren alle außerordentlich glücklich und stolz, als das Flugzeug in Palma landete. Bei schwülen Temperaturen lagen nun unendliche Kilometer vor uns bis zu den Gepäckbändern und der Suche nach dem richtigen Bus, der uns zum Hotel bringen sollte. Aber das schlimmste kam ja noch: Unsere Apartments lagen hoch oben am Berg, da hieß es dann: „Schwing` die Hufe!“  und ab den Berg samt Koffer hinauf. Als Belohnung gab es ein köstliches Mittagsbuffet, bei dem unsere Schüler mitunter auch dreimal zulangten.

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Danach war erst einmal Siesta angesagt, bei der fast alle komatös in ihre Betten fielen. Mit neu getankter Energie wurde dann die Hotelanlage „Club Europa“ erkundet vor allem der für uns in unmittelbarer Nähe liegende Pool.

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Dieser bildete während unseres Aufenthaltes immer wieder Dreh- und Angelpunkt, wo selbst im strömenden Regen einige Kaltduscher vor dem Pool nicht zurückschreckten. Außerordentlich schnell fanden sich die Schüler in der recht großen Anlage zurecht und hatten schnell die Quelle für den alkoholfreien Cocktail „San Franzisco“ entdeckt, der sowohl am Pool als auch abends während der Animation von unseren Schülern literweise konsumiert wurde.tl_files/gallery_creator_albums/Globi-Text 2014/Globifahrt 2014_02.JPGtl_files/gallery_creator_albums/Globi-Text 2014/Globifahrt 2014_02.JPG

Bei der Beschaffung wurde dann auch ganz gerne das Anstellen in der Reihe glatt übersehen. Man kann daher nicht behaupten, dass unseren Schülern die nötige Willensstärke und das Selbstbewusstsein fehlten. Gelegentlich kam es auch zu sehr interessanten kommunikativen Austauschmomenten aus einem Gemisch von französisch (Viele Gäste im Hotel kamen aus Frankreich.), spanisch und deutsch. Die Verständigung funktionierte hervorragend bis hin zum kumpelhaften Abklatschen der Kellner zur Begrüßung.

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Neben diversen sportlichen Aktivitäten wie Tischtennis, Fußball spielen etc. in der Hotelanlage, Shoppen in Paguera, Besuch des Western Water Parks, Ausflug nach Palma mit Besichtigung der Kathedrale und Shoppen in den kleinen Gassen sowie im Kaufhaus El Corte Ingles mit dem übergeordneten Ziel, bloß ein Neymar-Trikot für einen Schüler zu organisieren, waren vor allem der tägliche Besuch des Pools, das Essen am Buffet all inclusive sowie die abendliche Disco bzw. Animations-Show Standardprogramm. Wie schon anfangs erwähnt wurde der Pool selbst bei Regen nicht gemieden. Beim abendlichen Show-Programm knüpften unsere Schüler schnell Kontakte zu den drei Animateuren, die man dann natürlich am letzten Abend tränenreich verabschieden musste. Immerhin konnten sich die Schüler mit Autogrammen der sehr freundlichen Animateure trösten.

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Ein besonderer Höhepunkt war die Geburtstagsfeier von Johanna, am Sonntag, den 28.09.2014. Trotz Dauerregen an diesem Tag ließen wir uns nicht unterkriegen und nutzen diesen Tag für intensive Partyvorbereitungen. Dies bekamen natürlich auch die Berliner Nachbarn, Ulrike, Ronni und Lotta, von Johanna mit, die kurzerhand ein Geschenk für sie organisierten und selbstverständlich zur Party eingeladen wurden. Neben dem Besuch der supertollen Nachbarn aus Berlin war auch das Kindersekt-Trinken aus einem Kanister mit langen Strohhalmen ein Höhepunkt der Geburtstagsparty. Die Nachmittagsparty wurde dann noch zum Abschluss in der abendlichen Hotel-Disko fortgesetzt. Also Motto des Geburtstages: Disko, Disko, Disko! bis hin „Ich bin total gestresst!“.

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Neben dem Rutschen im Western Water Park in Magaluf („Russen russen!“ – „Burner!“), in dem alle auf ihre Kosten kamen – selbst sehr ängstliche Schüler – war bei dieser Globetrotterfahrt der zweimalige Aufenthalt am Strand und im Meer als absoluter Höhepunkt zu bezeichnen. Mitunter bekam man äußerst ängstliche Schüler, die bis dahin noch nicht einmal einen Zeh in den Pool gesetzt hatten, kaum mehr aus den Fluten heraus, so dass wir uns zu guter Letzt fast alle noch einen Sonnenbrand einholten, zumal die Wettervorhersage Bewölkung und Regen angekündigt hatte und nicht einen strahlend blauen Himmel mit den heißesten Temperaturen. Das war dann auch unser letzter Tag auf Mallorca bis es dann am nächsten Tag hieß „Adiós!“. Durch eine supercoole Flughafenmitarbeiterin in Palma genossen wir Globetrotter einen fast VIP-ähnlichen Abgang, der durch ein persönliches Abklatschen der Mitarbeiterin vor Betreten der Gangway seinen finalen Abschluss fand.

Mit Schwimmhäuten zwischen den Zehen, mindestens 3 Kilogramm Körpergewicht mehr, gesunder Gesichtsfarbe, jede Menge Sand im Gepäck aber auch mit großer Freude auf das Wiedersehen mit der Familie und den Betreuern kehrten die „Insel-Checker“ am Mittwoch, den 1. Oktober 2014 um ca. 17.00 Uhr, wohlbehalten zurück und wurden von ihren Angehörigen sehnsüchtig und mit großer Neugier am Köln/Bonner Flughafen in Empfang genommen.

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Die Fahrt in diesem Jahr war wieder durchaus gelungen, sehr abwechslungsreich – wie das Wetter – ohne besondere Vorkommnisse und geprägt durch ein sehr angenehmes Gruppengefühl, welches die Zufriedenheit aller Mitreisenden widerspiegelte.

 

Es war einfach nur schöööööööön!

Hola Mallorca!!

 

 

 

Hier noch ein paar „Sprüche der Woche!“

 

„Prost! Auf die Liebe!“

 

„Schnitzelfüße!“

 

„Wo sind denn die beiden Grazien?“ (Sabine B. und Sabine W.)

 

„Endlich mal normale Leute hier!“ (Urlaubsgast in der Anlage)

 

„Warum springt der denn andauernd ins Mineralwasser!“ (Pool)

 

„Ich bin nass geworden!“ (nach dem Aufenthalt im Western Water Park)

 

„XY, die Abrissbirne!“

 

„Isst du auch einen Tintenfleck?“

 

„FINALE!“

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